Windenergie in Aukrug – Was bleibt und was man daraus machen kann

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Schon mehrere Jahre beschäftigen sich die Ausschüsse und die Gemeindevertretung in Aukrug mit den Themen Windenergieeignungsflächen und Windräder in Aukrug. Die Gemeindevertretung war sich Fraktionsübergreifend einig, daß Windenergieanlagen in einem Naherholungsgebiet, wie dem Naturpark Aukrug, nichts zu suchen haben. Dennoch hat die Landesplanung nach immer neuen Änderungen am Windenergie-Regionalplan, 2016 für Aukrug große Flächen als Windenergievorrangflächen ausgewiesen. Der Ort wäre von Windrädern regelrecht eingekreist worden.

Ende 2016 wurde auf Empfehlung des Ausschusses für Bau und Planungen von der Gemeindevertretung beschlossen, ein Planungsbüro damit zu beauftragen, für die Gemeinde Aukrug eine Stellungnahme (für das öffentliche Beteiligungsverfahren) auszuarbeiten, mit dem Ziel Windräder in Aukrug zu verhindern. Dem Planungsbüro ist es, nach eingehender Analyse der Pläne und der ausgewiesenen Flächen gelungen, Gegenargumente für die meisten der ausgewiesenen Flächen zu finden.

Übrig geblieben ist eine Fläche in Viertshöhe, die sich nicht weg argumentieren lässt. Inzwischen gibt es für diese Fläche von einem Investor konkrete Pläne für einen Windpark mit 4 Windrädern. Die Gemeinde muss sich jetzt überlegen, wie der bestmögliche Nutzen aus der Situation gezogen werden kann. Es besteht die Möglichkeit, daß die Gemeinde sich an einem der geplanten Windräder beteiligt.

Die SPD Aukrug kann sich eine Beteiligung der Gemeinde ebenso vorstellen, wie die Beteiligung von Einwohnern, die dann Anteile an dem Windrad erwerben.

Am 25. April wird es eine Einwohnerversammlung der Gemeinde zu diesem Thema geben, auf der die Pläne und Möglichkeiten für die Gemeinde  vorgestellt werden.